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Raphael Goldmann - Abschiedsbrief

Raphael Goldmann - Abschiedsbrief

Sonntag, 12 September 2021
18:51 Uhr

Oft wird ein Augenrollen ausgelöst, wenn gleich am Anfang in Musikbiografien der Satz steht: Schon in jüngsten Jahren begann sie zu singen und ein Instrument zu spielen. Aber sollte man diesen Punkt verschweigen, wenn er der Wahrheit entspricht und den tatsächlichen frühen Beginn eines musikalischen Interesses und am Ende gar einer wirklichen Begabung markiert? Im Falle von Sotiria (gr.: „die Retterin”) ist es tatsäch-lich so, dass sie mit acht Jahren Klavier- und Gesangsunterricht bekam.

Dazu kamen die Veranstaltungen, die ihr Stiefvater auf die Beine stellte: „Er hat früher Straßenfeste organisiert, bei denen auch Bands gespielt haben. Darunter eine RocknRoll-Band seines Freundes Hans - mit einer tollen Sängerin. Ich stand dann da mit acht Jahren vor der Bühne und wusste: Da oben will ich hin und singen.“ Hans schrieb auch selber Songs und „wir nahmen davon einige auf, richtig auf CD im Eigen-verlag - Kinderlieder mit einer Message. So konnte ich letztes Jahr schon mein 25jähriges Bühnenjubiläum feiern, denn mit meinen Liedern bin ich dann auch auf die-sen Festen aufgetreten!“ Dadurch lernte die junge Sängerin auch immer wieder neue Produzenten kennen: „Nach den Kinderliedern sang ich einen Dance-Remix des Titel-songs der beliebten TV-Serie Flipper.

Dazu haben wir sogar ein Video inklusive `Schwimmen mit Delphinen in den USA gedreht. Als ich ca. 13 Jahre alt war, habe ich mit einem anderen Produzenten-Team Deutsch-Pop gemacht, durch die Auftritte kam es dann wiederum zu einem Kontakt mit BMG und Valicon und so konnte ich 2001 den Titelsong „Mädchen müssen härter sein“ der Komödie Mädchen, Mädchen einsin-gen.“

Der gebürtige Niedersachse präsentiert mit seiner ersten Single sogleich ein Stück mit textlicher Tiefe, in dem er gekonnt unerwartete Adjektive einbaut „… ich konnte gar nicht schlafen, wurde ständig nur wach, weil ich wieder mal schlecht von dir geträumt hab.“ Viele Andere würden vermutlich schreiben „…weil ich wieder mal von Dir geträumt habe“, aber Raphael schreibt „schlecht geträumt“. Das gibt dem Ganzen einen neuen Duktus – hinhören lohnt sich.

Dazu eine Stimme, die einen hohen Wiedererkennungswert hat. Rau und kraftvoll, aber auch gekonnt in höheren Tonlagen, überzeugt der Künstler auch als Sänger. Und apropos Wiedererkennung: Wer jetzt meint, den Raphael schon mal irgendwo gehört zu haben – richtig da war doch was. 2020 nahm der heute 29 jährige erfolgreich an der Castingshow Deutschland sucht den Superstar teil, konnte sogar eine goldene CD von Dieter Bohler ergattern, um dann vor den sog. Live-Shows auf eigenen Wunsch aus der Show aus zu steigen. Vermutlich nicht seine schlechteste Entscheidung.

Seine Musikrichtung beschreibt Raphael heute als Deutsch-Pop mit digital modern produzierten urbanen Elementen, die an die Klassikern aus den 70er und 80er Jahre erinnert. Wir sind sehr gespannt, was da noch kommt, von Raphael Goldmann aus Westerstede.

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